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Erwerb Ihres ersten Eigenheimes

Der Kauf eines Eigenheimes, egal ob Haus oder Eigentumswohnung ist eine der größten Investitionen, die Privatpersonen tätigen. Umso wichtiger ist es, dass der Kauf gut überlegt ist und das Objekt natürlich auch möglichst optimal zu dem Käufer passt. Bevor überhaupt über Kauf- und Notarvertrag nachgedacht wird, steht die Suche nach der passenden Immobilie an.

Wünsche vorher festlegen

Ein Hauskauf ist keine leichte Entscheidung. Angefangen von der Wahl der richtigen Finanzierung über die Auswahl der Lage bis hin zur eigentlichen Größe gibt es eine Vielzahl von Themen, die bedacht werden müssen. Hier kann es eine große Hilfe sein, wenn eine Checkliste vorliegt, die bei jeder Besichtigung zur Hand genommen wird. Wichtig ist dabei vor allem eins: Alle diejenigen, die später auch in dem Haus wohnen, sollten die Möglichkeit haben, bei Größe und Ausstattung mitreden zu können. Die Checkliste für die Hausbesichtigung fasst alle Wünsche zusammen, die es für ein Haus gibt und setzt sich ebenso mit den wichtigsten, grundlegenden Kriterien auseinander.

Werden mehrere Objekte besichtigt, sorgt die Checkliste auch dafür, dass sich diese später einfacher miteinander vergleichen lassen. Hierfür sollte die persönliche Checkliste auch immer ein wenig zusätzlichen Platz bereithalten. So können hier während der Besichtigung Notizen angelegt werden, die über mögliche Mängel aufklären. Auch Auffälligkeiten können hier ihren Platz finden. Diese Aufzeichnungen ermöglichen es später, die unterschiedlichen Objekte bestmöglich miteinander zu vergleichen.

Wichtiges vor der Besichtigung klären

Für viele Immobilieninteressenten ist die Besichtigung der erste große Schritt in Richtung Eigenheim. Eine Besichtigung ist aber sehr zeitaufwendig und allzu oft ist es bei der Haus- und Wohnungssuche nicht mit einem einzelnen Objekt getan. Um die Suche so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten, sollte jede Besichtigung vorbereitet werden. Zunächst gilt: Nicht jedes Objekt, dessen Anzeige gefällt, muss auch sofort besichtigt werden. Vorab können viele wichtige Aspekte geklärt werden, um wieder abzuwägen, ob ein Objekt für den eigenen Bedarf geeignet ist:

  • Baujahr
  • Energetischer Zustand
  • Bausubstanz
  • Verkaufsgrund

Weiterhin gilt es alle wichtigen Unterlagen anzufordern. Zum einen ist hier das Exposé zu nennen, zum anderen spielt aber auch der Grundriss einer Immobilie eine wichtige Rolle. Natürlich sollte auch dieser vor der Besichtigung vorliegen. Anhand eines Grundrisses lässt sich sehr schnell abschätzen, ob ein Objekt zu den eigenen Bedürfnissen passt oder ob es gravierende Mängel aufweist. Auch der Energieausweis sollte auf Nachfrage immer vor dem Kauf vorgelegt werden.

Wenn alle Unterlagen vorliegen und die Fakten auch weiterhin für die Immobilie sprechen, kann einen Schritt weitergegangen werden. In diesem Fall bietet sich die Terminvereinbarung für die Hausbesichtigung an. Auch hier gibt es zwei Dinge, die Sie unbedingt berücksichtigen sollten. Bevorzugen Sie für die Hausbesichtigung immer einen Termin an einem Werktag. Sonntage sind eher ungeeignet, da hier gerade bei Objekten, die sich an der Straße befinden, mit einem deutlich verringerten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Weiterhin sollte es bei dem Termin hell sein. Bei Tageslicht lassen sich vermeintliche Mängel an dem Gebäude natürlich viel schneller erkennen. Mit künstlichem Licht kann der eine oder andere Mangel dagegen noch kaschiert werden.

Die erste Besichtigung sollte immer zum Anlass genommen werden, sich einen großen Überblick zu verschaffen. Wenn das Haus oder die Wohnung dann tatsächlich in die nähere Auswahl rutscht, sollte einen Schritt weiter gegangen werden. Es sollte dann wenigstens noch einmal ein zweiter Termin vereinbart werden, in dem sich die verschiedenen Details besprechen lassen.

Bei der zweiten Besichtigung müssen die Räume genau angesehen werden. Hier geht es vor allem darum zu klären, ob die Räume wirklich zu den eigenen Wünschen passen und für die Familie nützlich sind. Die Euphorie darf dabei zunächst beiseitegeschoben werden. Stattdessen ist es ganz einfach besonders wichtig, objektiv zu betrachten und zu vergleichen.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen bei einer zweiten und dritten Besichtigung natürlich die Details. In welchem Zustand befinden sich Lichtschalter und Steckdosen? Welchen Renovierungsbedarf gibt es wirklich?

Mit Nachbarn und Bauamt sprechen

Sie werden umso zufriedener mit Ihrer Immobilie sein, desto besser auch die Umgebung zu Ihnen passt. Scheuen Sie sich daher nicht, vor der finalen Entscheidung auch mit den potenziellen neuen Nachbarn zu reden. Der erste Eindruck sagt erfahrungsgemäß viel aus und so können Sie sicherlich rasch feststellen, ob Sie vielleicht auf einer Wellenlänge sind. Über die Nachbarn lässt sich zudem noch das eine oder andere zu dem Haus erfahren.

Wichtige Anlaufstelle ist ebenso das zuständige Bauamt. Es kann vorab einen Überblick über vermeintliche Auflagen bei Sanierungen bieten und vermeidet damit böse Überraschungen. Können Sie selbst nicht einschätzen, in welchem Zustand sich die Immobilie befindet, vereinbaren Sie noch einmal einen Besichtigungstermin. Bestreiten Sie diesen dann in Zusammenarbeit mit einem Gutachter. Gutachter können diverse Schäden richtig einstufen und bewahren Sie damit vor vermeintlich teuren Fehlern.

Finanzierungsanliegen klären

Wenn auch nach mehreren Besichtigungen Ihre Entscheidung feststeht und Sie ein Objekt erwerben möchten, müssen Sie sich natürlich auch zwangsläufig um die Finanzierungsangelegenheiten kümmern. Sicherlich haben Sie sich bereits vor der Immobiliensuche Gedanken über die Finanzierung gemacht und eventuell auch den Kreditrahmen abgesteckt. Bei einer Immobilienfinanzierung spielt es aber auch immer eine Rolle, welches Objekt Sie finanzieren möchten. Die Banken gewähren längst nicht jede beliebige Summe für jedes Objekt. Gehen Sie also rechtzeitig den nächsten Schritt und stellen Sie die Immobilie bei der Bank vor.

Die Mitarbeiter werden sich dann im nächsten Schritt um die Finanzierungsanfrage kümmern. Bis ein Kreditangebot von der Bank vorliegt, kann es mehrere Tage, vielleicht auch Wochen dauern. Erst wenn die Finanzierung geklärt ist und Sie dann eben auch wissen, welche Summe an Eigenkapital Sie mitbringen müssen, können Sie noch einen Schritt weiter gehen.

Auch wenn ein Großteil der Immobilien mit Hilfe der Bank finanziert wird, sollten Sie natürlich auch ein gewisses Eigenkapital mitbringen. Dieses sollte 20 bis 30 Prozent der Kaufsumme ausmachen. Denken Sie dabei aber auch immer an die Nebenkosten, die mit jedem Immobilienkauf einhergehen.

Die nächsten Schritte planen

Halten Sie den Kredit in den Händen und haben Sie Ihre Traumimmobilie gefunden, können Sie alles weitere für den Kauf regeln. Wenn Sie bei der Suche nach einem Haus auf einen Makler gebaut haben, wird er sie bei allem weiteren unterstützen. Ein weiterer, wichtiger Termin ist die Unterzeichnung des Notarvertrages, bei der alle Beteiligten anwesend sind. Dort werden der genaue Kauf der Immobilie, aber natürlich auch die Zahlungsmodalitäten geklärt.

Text: Diginauten GmbH / ERA Deutschland GmbH
Bild: stock.adobe.com / LIGHTFIELD STUDIOS