BGH hat entschieden: bei Feuchtigkeitsschäden haftet der Verkäufer.

26-02-2016
Im Fall des Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken (Az.: 1 U 132/12) hatte der Käufer kurz nach Erwerb eines mehr als 60 Jahre alten Hauses Schimmel an den Kellerwänden entdeckt. Er informierte den Verkäufer, der sich ahnungslos gab. Der Käufer wollte das so nicht akzeptieren, hat den Kaufvertrag wegen sog. arglistiger Täuschung angefochten, um den Kaufpreis zurückerstattet zu bekommen. In der Berufungsinstanz vor dem OLG Saarbrücken bekam der Kläger Recht. Der frühere Eigentümer hätte demnach vor dem Verkauf über den Schimmelbefall und die Feuchtigkeit im Keller informieren müssen.
Verkäufer muss informieren. Feuchtigkeit oder Schimmel dürfen nicht ignoriert oder heruntergespielt werden. Er kann gesundheitsgefährdend sein und Verkäufer müssen über entsprechende Mängel aufklären. Eine eventuelle Sanierung bzw. Trockenlegung ist meist kostspielig.

Fazit ERA: Ehrlich währt am Längsten ...
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